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Kommentare der Petition

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Sonja Kramer (Kirchberg) - 13.01.2016 13:45 Uhr

Ich habe meine drei Kinder alle in Illertissen entbunden und war dort in besten Händen, egal ob es die diensthabenden Ärzte, Hebammen oder die Schwestern auf der Station waren. Alle meine Kinder kamen nach dem errechneten Termin zur Welt und ich musste z. t. täglich zur Kontrolle in die Klinik... diese Fahrten nach NU oder MM zu machen wäre um ein vielfaches zeitaufwendiger geworden und das mit einem oder zwei Kinder!! Mein zweites Kind kam innerhalb einer Stunde zur Welt, zum Glück in Illertissen im Kreissaal. Eine HORRORVORSTELLUNG, diese Geburt im Krankenwagen oder mit meinem Mann alleine im Auto auf dem Weg ins Krankenhaus erlebt zu haben. Das neue Gebäude mit der tollen Geburtsstation ist jetzt ziemlich genau 8 Jahre alt und es hat mit Sicherheit den Steuerzahler viel Geld gekostet und jetzt soll die Geburtsstation geschlossen und ausgeschlachtet werden. Wie viel soll das den Steuerzahler kosten...?

Heike Emsberger (Bellenberg) - 10.01.2016 22:20 Uhr

Wenn die Geburtshilfe in Illertissen schließen müsste, gäbe es in Ulm/ Neu-Ulm zwei geburtshilfliche Stationen innerhalb von 2 km. Im Süden dann erst wieder in Memmingen in 60 km Entfernung! Das ist doch an der Bevölkerung vorbeigeplant.Das geburtshilfliche Zentrum des Kreise gehört nach Illertissen, wie es Landrat Gessner vor 10 Jahren in die Wege geleitet hat

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namentlich genannt (Kellmünz) - 10.01.2016 18:47 Uhr

Eine weit über den Landkreis hinaus bekannte, bewährte und beliebte Abteilung mit sehr guten Aerzten und hervorragenden, erfahrenen und engagierten Hebammen zu schließen, den Standort Illertissen erneut zu schwächen ist nicht nachvollziehbar und erklärt sich auch nicht aus den zurückgegangenen Geburten. Dass uns Frauen im südlichen Landkreis jetzt zugemutet werden soll, keine Versorgung vor Ort zu haben und derart Weite Wege auf sich nehmen zu müssen, während in Ulm und Neu- Ulm geballte Versorgung besteht, muss man nicht verstehen und erklärt sich nur politisch. So ein Vorhaben, das lange geplant und vorangetrieben wird, wäre ein interessantes Thema vor den Landratswahlen gewesen. Da hätte sich so mancher ueberlegt, wo er sein Kreuz macht.

Dr. Joachim Lang (Illertissen) - 12.01.2016 09:45 Uhr

Vor ca. 10 Jahren hat die Politik die Geburtshilfestation in Illertissen noch als sehr wichtig eingestuft und bei der Neuorganisation der 3 Kliniken im Landkreis sogar noch gestärkt. Man muß nicht Neu-Ulm mit viel Geld ausbauen, wenn es in Illertissen bereits eine bestens ausgestattete, gut funktionierende und allseits geschätzte Geburtshilfestation gibt.

Tanja Lindner (Illertissen) - 10.01.2016 16:07 Uhr

Ich finde, dass die Geburtenstation in Illertissen schon allein wegen der Lage unverzichtbar wird. Habe bereits dort meine ersten beiden Kinder zur Welt gebracht und bin froh, wenn das Dritte dort auch noch geboren wird. Ich würde sicher nicht nach Neu-Ulm in die dortige Klinik fahren, sondern gleich nach Ulm oder Memmingen. Ich bin mir sicher, vielen werdenden Müttern geht es auch so!

Dr. Ansgar Batzner (Illertissen) - 10.01.2016 15:38 Uhr

Die Arbeit der Hebammen, Ärzte und Ärztinnen und Schwestern in der Illertalklinik und in der Geburtshilfestation ist hervorragend. Ohne die Geburtshilfestation in Illertissen gäbe es keine Geburtshilfe mehr zwischen Memmingen und Neu-Ulm und zwischen Biberach und Krumbach.

Nicht öffentlich (Unterroth) - 11.01.2016 21:17 Uhr

Ich habe meine beiden Kinder in unterschiedlichen Kliniken entbunden. In der ersten Klinik habe ich nach der Geburt keine Hebamme mehr gesehen. Beim zweiten Kind war ich in Illertissen. Dort hat es mir wesentlich besser gefallen, weil sich die Hebammen auch nach der Geburt um die Mütter und Kinder gekümmert haben und als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung standen. Außerdem habe ich die Hebammen beispielsweise schon von der Geburtsvorbereitung gekannt. Sie haben die Sorgen der Mütter schon vor der Geburt ernst genommen u. mit den Müttern/Vätern nach Lösungen gesucht. Das familiäre Klima in der Geburtsstation ist ebenfalls ein Pluspunkt, auf den ich nicht wieder verzichten wollte.

Nicole Kirchner (Illertissen) - 11.01.2016 08:52 Uhr

Meine vier Kinder kamen dort zur Welt. Und ich hätte bei dem Eiltempo was mein 3. Kind drauf hatte,es nicht bis Neu -Ulm oder Ulm geschafft. Das kann man einer Gebärenden einfach nicht zumuten weite Entfernungen zurück zulegen. Da reicht schon jede Minute im Auto . In und um Illertissen entstehen neue Baugebiete die eine Anzahl von neuen Erdenbürgern evtl. in der Illertalklinik das licht der Welt erblicken. Die kann man einfach nicht "auslagern "nach Neu - Ulm. Das sollte man sich auch mal überlegen.

Gerhard Herold (Illertissen) - 10.01.2016 19:50 Uhr

Ich bin Angehöriger einer Hebamme, und ich kenne die Interna sehr gut. Hier wird versucht, von Seiten der Verwaltung möglichst geräuschlos eine Liquidierungs-Strategie umzusetzen, die sich schon länger abzeichnet. Den Politikern wird mit gezielter Argumentation eine Notwendigkeit zur Schließung vorgegaukelt, die so nicht besteht

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Christoph Lang (Oberroth) - 10.01.2016 14:08 Uhr

Sie muss erhalten bleiben,da wir gemeinsam mit den Hebammen der illertissen Klinik unser weiteres Kind auch gern in ruhiger und ernstgenommener Atmosphäre zur Welt bringen möchten. Wir hatten uns bewusst gegen Memmingen und/oder Ulm/Neu-Ulm bei der Geburt unserer ersten Tochter entschieden,da wir bei der Geburt Ruhe,einen eigenen Kreißsaal und die Hilfe einer entspannten Hebamme haben wollten,diesen Eindruck hatten wir an den Infoabenden NUR in illertissen,was sich auch als absolute Wahrheit entpuppte.

Nicht öffentlich (Buch) - 10.01.2016 14:02 Uhr

Geburten sollten ohne lange Anfahrten in der Nähe möglich sein. Hatte bei erster Geburt durch Steißlage und plötzlichen Blasensprung, die Gefahr das Nabelschnur abgedrückt wird. Dadurch waren für mich die 10 Minuten Fahrt nach Illertissen schon schrecklich. Möchte keiner Frau in dieser Situation lange Fahrten oder warten auf Krankenwagen wünschen. Die bestimmt dann öfter verständigt werden. 

Cordula Klemm (Bellenberg) - 20.01.2016 21:34 Uhr

Die medizinische Versorgung im südlichen Landkreis Neu-Ulm soll nicht weiter geschwächt werden. Die Geburtsstation Illertissen hat einen exzellenten Ruf und ist ein Aushängeschild der Klinik. Wird sie geschlossen, wird es vermutlichen keinen Nachfolger für den ausscheidenden Anästhesiechef geben und in der Folge auch weitere Bereiche des - erst vor kurzem aufwändig renovierten - Krankenhauses mit gleicher Begründung geschlossen werden. Nicht alles muss auf dem Altar der Wirtschaftlichkeit geopfert werden!