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Worum es geht? Um die Wurst, wie immer!

Was ist geschehen? Lassen Sie uns zunächst kurz in die Vergangenheit schweifen.

Im Jahre 1537
Stiftete Erhard Vöhlin das Siechen- und Armenhaus, auf dessen Fundamente die Klinik heute steht.

1970
Wurde zu den bisherigen Hauptabteilungen Chirurgie und Innere eine eigene Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe errichtet.

2008
Einweihung des neuen Patiententraktes mit Entbindungsabteilung.

2016
Bürgerbegehren zum Erhalt der Geburtshilfestation. Denn, entgegen aller Bekräftigungen, Beschlüssen und Investitionen wird die – sogar kurzfristigste – Schließung immer konkreter.

aktuell
Argumente „Für und Wider“ können Sie überall lesen und sich Ihre eigene Meinung bilden. In Medienberichten, Leserbriefen, Kommentaren, Onlineforen und auch auf dieser Seite. Hier quasi die „Argumentation des Tages“. Vielleicht tauschen wir die hin und wieder aus…

Es wird behauptet, die Diskussion sei emotional. Eine Diskussion um die Sicherheit neuen Lebens und den gewünschten, angenehmen Rahmenbedingungen dazu ist dies naturgemäß.

Die Diskussion ist jedoch auch stark sachlich geprägt. Argumente wie "Verluste" werden genannt. Das ist sachlich. Das Gegenargument ebenso und darüber hinaus einfach überzeugender.

Eine Geburtshilfestation gehört von der Kostenstruktur her naturgemäß nicht zu den Stationen mit hohen Ergebnisbeiträgen. Wenn eine Geschäftseinheit nicht rentabel sein kann, so kann diese dennoch wirtschaftlich betrieben werden. Wird dies gemacht, dann ist der „Verlust“ einem Landkreis für dessen Bürger, deren Sicherheit und auch deren Komfort zumutbar!

Gerade in einer wirtschaftsstarken Region wie der unseren. Die Entscheider scheinen einem Zwang nachzugehen ohne dabei die Wirklichkeit zu erkennen. Diesem anhaltenden Zentralisierungswahn! muss man nicht nachkommen, sondern ihn hinterfragen. Es muss nicht richtig sein, nur weil es alle machen. Ganze Nationen sind daran schon gescheitert. Warum heißt Yugoslawien heute Ex? Warum heißt DaimerChrysler heute Daimler?

Wird erst erkannt, dass es falsch war, dann ist es zu spät oder tatsächlich teuer. Bei einer wirtschaftlich geführten Geburtshilfestation ist der Restverlust einem Landkreis zumutbar. Dem anhaltenden Zentralisierungswahn dürfen wir nicht nachkommen! Schlagende Argumente, was meinen Sie?